Mein Jahresrückblick 2025: Wilde Maus für Fortgeschrittene
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Mein Jahresrückblick 2025 auf meinem eigenen Blog – hätte ich letztes Jahr Silvester nicht dran geglaubt. Was zwischen Sabbatical, Megamarsch, Bloggerleben und Jobwechsel noch so alles passiert ist? Meine interessantesten Momente des Jahres findest du hier zusammengefasst.
Wenn du deinen eigenen Jahresrückblick für 2025 erstellen willst, habe ich eine Anleitung für einen entspannten Jahresrückblick für dich zusammengestellt – kürzer als meiner hier, du kannst ihn aber beliebig erweitern, je nachdem wie viel Zeit du hast.
Das war mein 2025 – Planungsdiva Jahresrückblick
Heute ist der 31. Dezember und ich habe mir gerade einen alkoholfreien Sekt aufgemacht, um über mein Jahr zu reflektieren und auf die erarbeiteten und die unerwarteten Momente mit mir anzustoßen. Ich mache zum ersten Mal einen so ausführlichen Jahresrückblick und auch zum ersten Mal öffentlich und stelle jetzt schon fest, ich sollte das öfter machen. 😊
Gerade weil mich immer wieder FOMO beschleicht, weil ich kein „jedes-lange-Wochenende-Urlauber“ bin, weil ich manchmal ein paar Tage ohne Menschen brauche, um meine Energie wieder aufzufüllen und weil ja immer irgendwas tolles gemacht werden könnte. Ich bin also längst nicht der Mensch mit den meisten Fotos von Urlauben, Konzerten und großen Momenten. Aber auch ich habe schöne, bedeutsame und vor 365 Tagen noch nicht geplante Momente und Erlebnisse feiern können. 🎆 Darauf stoße ich an.
Diese Themen und Momente haben mein 2025 ausgemacht
Mein Sabbatical – 3 Monate ohne Arbeiten
Wäre das Leben nicht schön, wenn man nicht arbeiten müsste? 😇 Eine sehr gute Frage, vor allem für mich mit meinen 1000 Hobbys und Projekten, die ich in einem Leben nicht mehr unterbekommen werde. Also habe ich es ausprobiert. Im Frühjahr 2025 durfte ich 3 Monate frei nehmen und meine Tage nach Lust und Laune gestalten. Und wie das immer so ist, bei Dingen, auf die man sich lange freut – irgendwann sind sie trotzdem vorbei.
Aber es war eine Erfahrung die sich in jedem Fall gelohnt hat. Ich kann eigentlich jedem nur empfehlen, mal eine zeitlang nicht zu arbeiten und zu lernen, das Leben selbst zu strukturieren und zu gestalten. Umso einfacher wird dann später wahrscheinlich die dauerhafte Umstellung auf „nicht mehr arbeiten“. Und da ich sowieso nicht weiß, wie es mir dann so geht, wollte ich einfach schonmal ein bisschen Ruhestands-Luft schnuppern.
Wenn ihr jetzt drauf wartet zu lesen, wo ich in den 3 Monaten hingereist bin, sowas wie Asien oder Südamerika – da muss ich euch enttäuschen 😅 Ich wollte keine Weltreise machen, sondern einfach meine Zeit für mich genießen, ohne Fremdsteuerung und Zeitbindung. Und das hat sich wirklich super angefühlt – besser als ich es mir vorher erhofft hatte.
Ich habe mir vorab einen groben Plan gemacht, wie ich meine Tage und Wochen strukturieren möchte, welche Projekte ich angehen will, kleinere Urlaube, Hobbys, Sport, Ausflüge. Und mein größtes Projekt war „alles was ihr hier seht“ – mein Blog. Der ist dieses Jahr endlich mal aus dem Schlaf erwacht und hat sich sehr gut entwickelt. Ohne mein Sabbatical hätte ich nicht die Konzentration und Muße gehabt, mich endlich mal hinzusetzen und diesen schönen, stressfreien Ort hier mit Leben und Tipps zu füllen.
Neben vielen Aktivitäten habe ich auch viel Zeit mit Bewegung und Sport verbracht und den Megamarsch im Juli, der seit ein paar Jahren in meinem Kalender als Erinnerung steht, mal ernsthaft in Betracht gezogen.
Der 50 km Megamarsch – meine größte sportliche Herausforderung der letzten Jahre
50 km Gehen in 12 Stunden – klingt wie eine hirnrissige Idee? Ja, ist es auch. 😅 Aber es macht auch unfassbar Bock und ich kann immer noch nicht fassen, dass ich bis zum Ziel gekommen bin!
Gehen ist so mein Ding. Ich laufe lieber zu Fuß zum Einkaufen, als mit dem Auto zu fahren, ich mache schnelle und langsame Spaziergänge und Wanderungen. Gehen ist für mich sowas wie Meditation für andere. Als ich das erste Mal von einem Megamarsch in meiner Stadt gehört habe, war ich on fire, aber natürlich auch Realist genug, um zu wissen, dass ich das nicht „mal eben nebenbei“ mache. Einerseits braucht es Training und Vorbereitung und andererseits auch passendes Wetter.
Im Sabbatical hatte ich nach ein paar Wochen Lust, mich in Trainingsplan und co. einzulesen und mit einem 12 Wochen-Plan schien das ganze auch halbwegs realistisch bis Anfang Juli möglich zu sein. Erste Trainings-Wanderungen von 15 km und 20 km waren schnell absolviert, dabei stellte sich das Equipment manchmal als Herausforderung dar. Schuhe gehen kaputt, sollten aber nicht mehr kurz vor dem Marsch gewechselt werden, wie viele Blasenpflaster, Tape und Kniebandagen braucht man so, wie viel Wasser muss man rumschleppen – am Ende hatte ich Antworten auf viele Fragen, die ich mir noch nie stellen wollte.
Und dann war das Wetter nicht zu heiß angesagt, wir haben uns kurz vor knapp noch angemeldet und schwupp standen wir am Start. Ich war ziemlich nervös. Natürlich ist der Weg das Ziel, man kann jederzeit aufhören und so weiter. Aber wir haben ja nicht 3 Monate trainiert, um nach 10 km wieder nach Hause zu gehen. Also Konzentration, nicht zu schnell angehen, immer genügend trinken, Elektrolyte nachfüllen, nicht leichtsinnig werden. Zipperlein an den Füßen lieber früher als später überkleben.
Jetzt sind so 12 Stunden echt lang – aber im Gehen kann man natürlich trotzdem Fotos machen und Nachrichten schreiben. Und damit (und mit einer Menge guter Podcasts) verflog die Zeit dann auch ziemlich schnell. Dank großartiger Unterstützung von Familie und Freunden, die immer wieder digitale Motivation schickten, waren wir gut unterwegs. Ab Kilometer 35 ließen unsere Muskeln deutlich nach und wir mussten uns sehr drauf konzentrieren, nicht irgendwo falsch aufzutreten.
Die letzten 15 km waren nur noch „Augen zu und durch“ – aber auch das ging vorüber. Und dann waren wir im Ziel. Und danach konnten wir uns 24 Stunden lang kaum noch bewegen. 😂 Das gehört dazu – da muss man durch. Mein größter sportlicher Erfolg seit vielen Jahren. So ein Glück, dass ich mich das getraut habe.
Mal eben den Job gewechselt – wenn der Chef andere Pläne hat als man selbst
Schon während des Sabbaticals zeichnete sich eine größere Umorganisation in meinem Unternehmen ab. Ich habe also noch in meiner freien Zeit erste Gespräche darüber geführt, welche Möglichkeiten sich für mich ergeben. Von „Unternehmen verlassen“ bis „alten Job mit neuem Chef“ war sehr vieles dabei, fast alles davon taugte mir aber nicht so richtig.
Eigentlich war mein Plan A das Unternehmen zu verlassen, das hielten meine Chefs allerdings für keine gute Idee („nimm es als Kompliment“). Ich weiß, dass viele sich einen sicheren Job wünschen, aber Veränderungen standen für mich sowieso an, es hat meinen alten Job so einfach nicht mehr gegeben. Daher hatte ich gedanklich meine Koffer schon gepackt, aber für den Fall der Fälle noch einen Plan B in der Tasche – der bestmögliche neue Job, wenn ich nicht gehen darf.
Und das Ende vom Lied? Nach ewigen Diskussionen ging es dann irgendwann mal auf eine Entscheidung zu und mein Plan B ging zum Glück auf. Und das hat sich zu dem Job entwickelt, den ich immer machen wollte: die strategische Entwicklung und Strukturierung in meinem Bereich. Das ist für den Moment GENAU mein Job, meine Zone, das kann niemand im Bereich besser als ich. Und es fühlt sich nicht mehr ganz so an, als wäre es ein Trostpreis, sondern der beste Plan B, den ich je hatte. – Natürlich gibt’s auch da immer was zu meckern, aber das ist inklusive. 😉
Ich bin Bloggerin – und jetzt fühlt es sich auch so an
Hätte es letztes Jahr einen Jahresrückblick gegeben, wäre das Thema Blogger (genauso wie das Thema Megamarsch) nicht im entferntesten in Reichweite gewesen. Ich bin zwar schon seit fast 30 Jahren im Internet aktiv und die Idee zu diesem Blog hatte ich vor 8 Jahren – aber von Idee bis Umsetzung ist ja immer der weitereste Weg, den ein Mensch zurücklegen kann. Viel weiter als 50 km, kann ich jetzt mit Sicherheit sagen.
Vor einem Jahr hatte dieser Blog 3 Artikel und sonst gar nichts. Jetzt habe ich 1000 Sachen gelernt, einen „richtigen“ Blog mit Home-Seite und Kommentar-Funktion, Newsletter und Vorlagen. Ich habe ein Forum gefunden mit Menschen, die „meine Sprache“ sprechen, von denen ich viel lerne und mit denen ich den offenen Austausch sehr schätze. Bloggen ist endlich genau meine Ausdrucksform, nicht flashy wie Social Media, oder künstlich (wie ich LinkedIn immer mehr empfinde), sondern bodenständig, so normal und vielfältig, wie das Leben eben ist. Und ich bin dabei und steh nicht nur am Rand. Ein sehr schönes Gefühl (hätte ich früher haben können, wie so vieles, daher mein Blogname – Tritt in den Hintern hat bei mir häufig geholfen).
Mehr Leben offline – Podcast-Festivals, Park-Cafés und endlich wieder Bücher, Musik, Sport
Doomscrolling habe ich mir vor etwa 2 Jahren abgewöhnt. Aber manchmal erleide ich Rückfälle, besonders wenn größere Ereignisse passieren. Dagegen hilft mir das echte, offline Leben. Und das habe ich dieses Jahr an mehreren Stellen genießen dürfen. Ich war zu einem Podcast-Festival in Mannheim, zu einem anderen Podcast-Auftritt in Ahaus, zu verschiedenen Science Slams und Vorträgen, häufiger in einem neuen Café in dem Park, in dem ich meine Spaziergänge mache. Und daneben habe ich wieder angefangen analoge Bücher zu lesen, eine Buch-Wunschliste zu erstellen und einen Bücherstapel im Wohnzimmer angelegt. Ich musiziere hin und wieder und mache mehr Sport. All das tut mir gut, es macht keine Instagram-Fotos, aber es bereichert mein Leben und das ist das was zählt.
Mein 2025-Fazit
Von den oben stehenden Momenten und Themen hatte ich mindestens 3 nicht geplant für 2025. Also Anfang Januar. Denn das klingt im Rückblick alles nach viel Arbeit und Stress. War es, aber hat auch Spaß gemacht.
Und es hat mir gezeigt, dass ich besser damit fahre, das Jahr auch auf mich zukommen zu lassen und offen für Herausforderungen bin, die sich ergeben, anstatt an einem fixen Plan festzuhalten. Das passt für mich und mein Naturell einfach besser.
Ich habe öfter Ideen und Pläne, die ich lieber in den nächsten Monaten umsetze, als sie aufzuschreiben für „nächstes Jahr“. Dafür fallen dann andere, weniger wichtige oder spontan-langweiligere Projekte hinten runter. Das ist ok für mich, mein Leben ist kein Projektplan.
2025 in Zahlen
Bewegung: so viele Schritte pro Tag (7.915 im Schnitt) wie lange nicht – das lag wohl auch am Megamarsch.
Blogbesucher: 1.900 Besucher – im gesamten Jahr. Ich hab ja gerade erst angefangen, da geht 2026 noch viel mehr!
Blogartikel: 23 – auch da geht mehr
Domain Authority: kommt drauf an, wen man fragt. Das beste Ergebnis, das ich finden konnte war: 6
Bücher gelesen: 14
Podcasts gehört: 1094 Episoden, in Summe 14 Tage und 17 Stunden
Meine besten Entscheidungen 2025
- Mein Leben, meine Projekte und meine Termine nach Jahreszeiten zu planen. Klingt komisch, macht für mich aber einen Riesen-Unterschied und fühlt sich viel passender an.
- Stolz drauf zu sein, dass ich mein Ding mache. Ich war schon immer eher unangepasst, aber es war mir auch häufig unangenehm. Ist es nicht mehr, ich bin zu alt für den Mist. 😇
- Endlich Geld für Blog-Tools auszugeben, die mich sehr weiterbringen.
- Dem neuen Job eine Chance zu geben.
- Vergangene Entscheidungen loszulassen, auch wenn sie nicht gut waren.
- Meine Gesundheit (in allen Ausprägungen, körperlich und geistig) als höchste Priorität anzusehen.
Herausforderungen, Fails und viel gelernt in 2025 – das nehme ich nicht mit ins neue Jahr
Ich kann etwas wirklich gerne wollen und alles dafür tun – und bekomme es dann trotzdem nicht. Anstatt das ewig mit mir rumzutragen, werde ich das zweitbeste Ergebnis nehmen und mich damit anfreunden. Also immer einen Plan B haben – und LOSLASSEN lernen.
Ich bin nicht für die Gefühle anderer Erwachsener verantwortlich. Das las ich neulich in einem sehr guten Blog. Und obwohl es wahr ist, ist es doch so schwer damit zu leben. Zumindest geht es mir so. Ich versuche weiter, mich abzugrenzen und wünsche mir, dass ich im neuen Jahr nicht mehr so viel mit diesem Thema zu tun habe.
Es gibt sowas wie „Möbel-Karma“ und da bin ich sehr im Minus. Ich habe in diesem Jahr mehrere neue Dinge für die Wohnung gekauft, die entweder irgendwie kaputt geliefert wurden, oder ohne die bestellten Extras und dann nochmal 3 Monate später kamen. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber Möbel und ich, wir haben derzeit den Beziehungsstatus „es ist kompliziert“. Machse nix, kann nur besser werden.
Mein Blog ist übrigens eine Dauerübung im Loslassen. In den ersten Wochen habe ich mehrmals überlegt, das Thema anzupassen, die Richtung zu ändern, es ging mir nicht schnell genug, war nicht gut genug und Google hasst mich sowieso. Ach und übrigens: einen Blog zu launchen in einem Jahr, in dem KI in der „Mitte der Gesellschaft“ irgendwie Einzug hält, macht richtig Spaß – NOT! 😇 Zum Glück habe ich keine Vergleiche zu früher. Aber ich muss lernen, meinem Instinkt und meiner Strategie zu vertrauen und sie einfach mal länger durchzuziehen. Ich finde meine Leser schon irgendwie, wenns länger dauert ist das nicht schlimm. 🙂
Was 2025 richtig gut gelaufen ist – und was ich davon in 2026 mitnehme
Mut ist für mich Handeln in Abwesenheit von perfekten Gegebenheiten. Wenn etwas perfekt ist, dann kann jeder damit in die Welt gehen, das ist keine Kunst. Zu wissen, dass ich etwas nicht perfekt kann oder nicht perfekt vorbereitet bin und nicht auf alles eine Antwort habe – und TROTZDEM mich der Welt zu stellen, egal wie es ausgeht und egal was andere davon halten, das ist für mich mutig und das habe ich in diesem Jahr mehrmals durchgezogen.
Sei es beim Megamarsch, bei Jobdiskussionen, beim Bloggen aber auch im kleinen, wenn ich Freunde eingeladen hatte und irgendwas nicht perfekt gelaufen ist oder ähnliches (muss der Kuchen so aussehen?). Darauf bin ich stolz, aber weiß auch, dass ich das immer weiter üben muss, sonst verlerne ich es wieder.
Ich richte mich inzwischen mehr nach meinem Energielevel. Das heißt, dass ich nicht jedes freie Wochenende verplane oder immer irgendwas machen muss. Das heißt auch, dass ich mache Verabredungen verschiebe oder nicht mehrere Termine hintereinander plane, weil ich dazwischen auftanken will. Das Schreiben in meinem Blog hat mir dabei auch sehr geholfen, es ist schon auch ein bisschen therapeutisch. Das möchte ich gerne ausbauen und beibehalten im neuen Jahr.
Die Planung nach Jahreszeiten fühlt sich sehr nach mir selbst an, deshalb werde ich das weiter so machen, auch wenn alle anderen anders planen. Ich habe mir dazu Vorlagen erstellt und freue mich jetzt schon auf den nächsten Herbst. Das ist einfach echt schön.
Ich mag auch die Idee der To-Want-Liste und werde sie weiterführen. Anscheinend lasse ich mich wirklich so leicht von mir selbst manipulieren, dass ich Dinge, die ich wirklich will, auch eher mache/umsetze/erlebe, wenn ich sie auf so eine Liste schreibe. Mal sehen wie lang das noch funktioniert, aber im Moment läuft es gut so. (To Want-Liste für diesen Winter)
Dieser Jahresrückblick gehört auch noch dazu. Ich möchte gerne im nächsten Jahr wieder einen schreiben und schauen, was ich von meinen Ideen, Zielen, To want-Listen verwirklichen konnte und was liebevoll auf der Strecke geblieben ist. Ich bin jetzt schon gespannt!
Mein Ausblick auf 2026
Mein Motto für 2026
Puh, mit Mottos (Motti?) tu ich mich immer schwer. Soll ja nicht pampig klingen, auch nicht trotzig, und schön positiv. Außerdem kurz (und kurz halten kann ich mich leider gar nicht). Ich hab mir 20 sek. zum Brainstormen gegeben, denn mehr ist nicht immer besser. Aus Gründen ist es so eine Art „Memo an mich selbst“ geworden:
„Mein Leben ist JETZT“
Meine Ziele für 2026
Ich hatte oben schon erwähnt, dass ich es schwierig finde, 12 Monate in die Zukunft zu schauen. Und ich bin überhaupt kein Fan von diesen smarten Zielen (ich finde alle meine Ziele smart, egal ob messbar oder nicht ;-)). Meist kommen im Laufe des Jahres neue Ziele dazu, andere werden wertschätzend verabschiedet, weil ich sie doch nicht mehr so gerne will, wie ich dachte. Aber meist hat jedes Ziel mir etwas genützt, Erkenntnis gebracht oder mich etwas über mich selbst lernen lassen. Also schreibe ich hier jetzt mal welche auf, Stand Januar.
- Ich möchte regelmäßig bloggen und Newsletter schreiben: 25 weitere Blogartikel wären super (alle 2 Wochen) und 12 Newsletter (1x pro Monat). Gerade bei den Newslettern scheitere ich gerade noch an der Regelmäßigkeit.
- Mein Blog soll ins Fediverse – ob er da bleibt und ob ich das gut finde, das entscheide ich dann.
- Ich möchte ein kleines eBook über meine Herzensthemen rund um „Entspannte Planung“ schreiben. Wie lang ist egal, wie schön ist egal, aber „Buch schreiben“ steht seit Jahrzehnten auf meiner Lebensliste.
- In diesem Jahr ist Laufen dran: ich möchte in jedem Quartal an einem 5km Lauf teilnehmen
- Am Ende des Jahres möchte ich mich gesünder fühlen als jetzt – das habe ich zwar nur teilweise selbst in der Hand, aber es gibt da ein paar Baustellen, die kann ich mal angehen, um mich in die richtige Richtung zu bewegen.
- Ich möchte befördert werden, oder weniger arbeiten. Oder einfach beides, wenn wir schon dabei sind wünsch-dir-was zu spielen. 😉 Wir werden sehen….
- Sowohl im neuen Job als auch beim Bloggen und bei meinen Hobbys möchte ich mir eine Routine erarbeiten. Das hat noch nie geklappt, aber nach dem Megamarsch scheint kaum noch etwas unmöglich zu sein. 😂 (wir sprechen uns Ende des Jahres wieder)
- Mein größtes Ziel: ich möchte mich nicht von äußeren Einflüssen und gefühlten Erwartungen unter Druck setzen lassen, sondern mein Energielevel respektieren und mein Leben weiterhin so führen, dass es mir nicht zu stressig ist. Das geht nur mit Kompromissen und auch Opfern, ich werde meine Freunde nicht so oft sehen, wie ich möchte, nicht so viel Sport machen, wie ich idealerweise sollte und meine Projekte nicht so schnell voranbringen, wie ich könnte. Aber den Stress möchte ich mir einfach nicht mehr machen. Sorry, not sorry.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Mein Fokus liegt auch 2026 darauf, Menschen mit meinen Beiträgen zu einem etwas stress-ärmeren Alltag zu inspirieren. Und persönliche Ziele lieber früher als später in Angriff zu nehmen. Also weniger Hamsterrad-Trott und mehr Hobbys, Momente, positive Herausforderungen. Wenn du dazu ebenfalls Gedanken hast und gerne Artikel schreibst oder wenn du dir einen meiner Artikel gut auf deinem Blog vorstellen kannst, dann melde dich bei gern unverbindlich für einen Austausch zum Thema Gastartikel bei mir. Solltest du einen Podcast haben und einen Interview-Gast zum Thema Planung, Entspannte Organisation oder persönliche Ziele ohne Druck suchen – melde dich ebenfalls unter hallo@planungsdiva.com.
Ich werde 2026 weitere Vorlagen und kurze Checklisten zum Thema „Entspannte Planung“ erstellen. Wenn das für dich interessant ist, komm in meinen Newsletter. Der enthält neben meinen PDFs auch exklusive Tipps und weitere Freebies, die ich zum Thema Planung aufstöbere.
Jahresrückblick-Fazit: Ein gutes Jahr mit minimalen Abzügen in der B-Note
Perfekt gibt’s ja nicht. Deshalb gebe ich dem Jahr eine 9 von 10. Es war streckenweise wild, aber auch länger sehr entspannt. Es war herausfordernd, größtenteils auf eine sehr positive Art. Soviel neues gelernt wie dieses Jahr habe ich lange nicht. Muss jetzt auch nicht jedes Jahr so sein.
Langsam komme ich da an, wo ich sein will: in einem Leben, dass mir nicht zu stressig ist und nicht zu fremdbestimmt. Dass mir aber genügend Abenteuer bietet und Möglichkeiten aus meiner Komfortzone zu treten und mich persönlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig möchte ich nachsichtiger mit mir selbst sein und nicht immer alles übermäßig zerdenken. Die ersten Lektionen im Loslassen von Gedanken habe ich dieses Jahr hinter mir und es wird langsam leichter.
Ich hoffe ihr hattet ebenfalls ein schönes Jahr und freut euch auf das nächste mit seinen Herausforderungen und super-vielen schönen Momenten. Danke euch fürs Lesen und Inspirieren – ihr seid die Besten! 🫶
Weitere Jahresrückblicke findet ihr nicht nur bei Judith Peters, sondern auch in der Linkparty von Augensterns Welt. Schaut doch mal vorbei! 🎉
Du möchtest mich in 2026 begleiten, von mir inspiriert werden oder regelmäßig Tipps für deine entspannte Planung bekommen? Dann melde dich zu meinem Newsletter an!
Bildnachweis: KI-generiertes Selbstportrait, eigene Fotos




Wow. 50km beim Megamarsch. Hut ab!
Bei „ein Leben was nicht so stressig ist“ bin ich bei dir… das hätte ich auch gerne 🙂
Mal schauen, was du in deinen Zielen für 2026 dazu schreibst.
Liebe Christiane,
Vielen Dank! Wobei ich deine 5 und 10 km Läufe auch gespannt verfolge – deine Zeiten beim Laufen sind für mich noch nicht in Reichweite, aber vielleicht irgendwann. 😊 (und die Medallien vom St.Pauli Lauf sind einfach mega-schön)
Ich habe meine Ziele inzwischen noch ein bisschen genauer beschrieben im Artikel. Das „nicht so stressige Leben“ wird sicher die größte Herausforderung, denn dafür werde ich immer mal Nein sagen müssen und meine Bedürfnisse über die von anderen stellen. Das fällt mir immer schwer, mal sehen wie weit ich dabei komme.
Liebe Grüße,
Christiane 😉
Oha, 50 km sind schon eine Ansage! Eine Freundin macht auch regelmäßig bei solchen Aktionen mit, oft geht es um einen See herum, bei dem wirklich nichts übrig bleibt, als die Runde komplett abzulaufen 😀 Auf jeden Fall ganz doll Hut ab dafür.
Und ich freue mich, dass du ins Bloggen so passend rein gefunden hast. Ich kann mir gut vorstellen, Ende 2026 deinen neächsten Jahresrückblog hier zu lesen.
Vielen Dank für die spannenden Einblicke in dein Leben und deine Gedankenwelt!
Liebe Grüße
Angela
Liebe Angela,
vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Ich werde mein bestes geben, auch wenn ich eher seltener blogge, eben so wie Zeit ist und ich ein Thema im Kopf habe. Aber dranbleiben ist ja bekanntlich alles. 😊
Ich habe beim Megamarsch gelernt, dass einen Fahrdienste und Taxi fast überall einsammeln, wenn man noch bis zur nächsten Straße kommt. Das war auch gleichzeitig etwas fies, Menschen zu sehen, die sich in ein Auto setzen, während man die Zähne zusammenbeißt und weiterläuft. 😅 Ich glaube einmal im Leben reicht mir, deine Freundin scheint ein echtes Langstrecken-Talent zu sein.
Liebe Grüße,
Christiane
Es hat mir Spaß gemacht deinen Jahresrückblick zu lesen!
Ich sage einfach nur WOW!! 🙂
Alles erdenklich Gute zum neuen Jahr.
Herzensgrüße Annette 💕
Liebe Annette,
ich wünsche dir ebenfalls ein wunderbares, ausgeglichenes neues Jahr! 🍀
Vielen Dank für deinen lieben Kommentar und deine Linkparty, die ich über Angela entdeckt habe.
Ganz liebe Grüße,
Christiane
Dein Sabbatical klingt nach genau der richtigen Mischung aus Freiheit und Fokus und Glückwunsch, zum „neuen“ Job. Und der 50-km-Megamarsch ist einfach nur Hut ab!
Alles Gute zum Neuen Jahr!
Catrina
Liebe Catrina,
dir ebenfalls ein frohes neues Jahr! 🎆
Vielen Dank für deinen schönen Kommentar, bei der Arbeit kam ich mir manchmal schon etwas seltsam vor auf die Frage „und wo warst du?“ mit „zuhause“ zu antworten. 😅 Aber man muss eben nur die richtigen Menschen kennen, die genau das zu schätzen wissen, was man selbst auch schätzt. Also Danke für deine Wertschätzung, das bedeutet mir viel!
Herzlichen Gruß,
Christiane
Servus! Ja sag amal, was hast du denn für einen tollen Jahresrückblick geschrieben?! Alle Achtung vor deiner Leistung so viel zu laufen! 50km!! Für mich als Arthrosegeplagte Seele ist das unvorstellbar! Super gemacht!
Dein Rückblick liest sich sehr angenehm. (Ich hab mir während des Lesens die Nägel gepflegt, es wurde also mit Mandelbutter-Duft und schöner Musik nebenher gelesen 🙂 Ich glaub, ich melde mich zu deinem Newsletter an, von dir mag ich mehr lesen, mir gefällt dein Schreibstil!
Ganz liebe Grüße aus dem Mausloch
und frohes neues Jahr!
Sabine
Liebe Christiane,
„Mut ist für mich Handeln in Abwesenheit von perfekten Gegebenheiten.“ Das ist ein großartiger Satz!
Ich habe deinen Jahresrückblick mit Vergnügen gelesen. Bleib dran am Bloggen, das ist lohnend – für dich und für die Welt.
Liebe Grüße Heike
Liebe Christiane, danke fürs mitnehmen durch dein Jahr und deine Ausblicke auf 2026. Loslassen von nicht mehr dienlichen ist so wichtig. Stark von dir. Ich wünsche dir eine wundervolles 2026 mit viel Glitzer, beste Grüße Julia
Wow, Hut ab das Du den Marsch durchgezogen hast und so ein Durchaltevermögen hast. Die Zahlen für 2025 sind doch super und können sich doch sehen lassen. Ich wünsche Dir für dieses Jahr dass es noch mehr Besucher werden und auch für den Rest alles Gute und ein genau so erfolgreiches und schönes Jahr. LG Edeline